Stromprojekt der Hasengruppe

Ein Tag ohne Strom

In der Hasengruppe der kath. KiTa St. Albert, blieb es am Mittwoch, den 31. Januar dunkel. Die Kinder haben sich in den letzten Wochen mit dem Thema Strom auseinandergesetzt und beschlossen, an diesem Mittwoch einen stromfreien Tag zu machen. Bereits am Morgen machte sich dies bemerkbar, während in allen Garderoben der anderen Gruppen die Lichter brannten, blieb die Hasengarderobe dunkel. Auch den regulären Eingang konnten die Eltern und ihre Kinder nicht benutzen, denn die Eingangstüre braucht Strom. So hieß es für alle an diesem Tag: Durch das Gartentor rein und so auch wieder raus. Dies haben viele Eltern mitgemacht und für die Kinder war es ein riesen Spaß. Sogar als wir zum Bäcker gingen, um Semmel für das Mittagessen zu holen mussten wir durch den Garten gehen.

Im Kindergartenalltag findet sich so viel, was nur mit Strom funktioniert:

  • der Handtuchtrockner: die Hände wurden mit Handtüchern abgetrocknet
  • die Jalousien an den Dachfenstern: also blieb es beim Ausruhen hell
  • das Licht: in der Garderobe, in der Toilette und in der Gruppe blieb das Licht aus
  • die Herdplatte um Tee zu kochen: also gab es an diesem Tag nur Wasser
  • die Therme um das Mittagessen warm zu halten: die Kinder haben dann Mittags Semmel mit Wurst und Käse gegessen

Zur Abholzeit um halb fünf wurde es allerdings doch sehr dunkel in der Hasengruppe, sodass wir Kerzen anmachen mussten.

Die Kinder hatten an dem Stromfreien Tag sehr viel Spaß und die Hasengruppe wird auch in Zukunft darauf achten, dass kein Strom verschwendet wird.

Wir danken allen Eltern, die an unserem Stromfreien Tag mitgemacht haben. Wir waren sogar damit in der Südwestpresse, hier nochmal ein großes Dankeschön.

Als Ergänzung zu unserem Stromfreien Tag, kam am 07. und am 14. März Frau Volk von der Energieagentur Ulm zu uns. Alle Kinder ab 4 Jahre durften mit ihr in den Medienraum und dort viel entdecken. Am ersten Tag hatte Frau Volk eine Kiste dabei, in dieser war z. B.

  • ein Käfer, der mit der Sonnenenergie zum hüpfen gebracht wurde, da er eine Solarplatte auf dem Rücken hatte
  • eine Taschenlampe, die nur durch kurbeln zum leuchten gebracht werden konnte
  • ein Windrad, das geleuchtet hat, wenn man es feste angepustet hat
  • ein Radio, das auch wenn es aus war, noch Strom braucht (die Kinder haben gelernt, dass solche Sachen ausgesteckt werden müssen um keinen Strom zu verschwenden)

Als nächstes gingen wir in die Küche und in die Kindertoilette um Energiefresser zu suchen. In der Küche braucht die Spülmaschine sehr viel Strom und Wasser. Auch die Therme um das Essen warm zu halten und der Kühlschrank brauchen viel Strom. Das Licht und der Handtuchspender brauchen ebenfalls Strom. Beim Suchen der Energiefresser hatten die Kinder viel Spaß. Als nächstes hat Frau Volk den Kindern anhand eines Lüftungshauses gezeigt, wie man am besten lüftet. Sie hat ein Modellhaus mit Nebel befüllt und dann die Fenster aufgemacht. Das eine hat sie gekippt und das andere ganz aufgemacht. Die Kinder konnten beobachten, wie der Nebel in dem Raum mit dem offenen Fenster sich schneller auflöste als in dem Raum mit dem gekippten Fenster. Zum Schluss hat Frau Volk den Kindern noch gezeigt, wie viel Wasser man sparen kann, wenn man beim Händewaschen das Wasser ausmacht, wenn man es nicht braucht. Zum vergleich sollte ein Kind das Wasser laufen lassen, während es sich die Hände einseift und das andere sollte es ausmachen. Das Kind, das das Wasser angelassen hat, hat fast doppelt so viel Wasser verbraucht als das andere.

Bei ihrem zweiten Besuch, hat uns Frau Volk nochmal gezeigt welche Energiequellen es gibt: Wasser, Wind, Sonne, Kohle und Öl.

Wir haben gelegt, welche Wege der Strom geht und festgestellt, dass Energie aus Kohle und Öl nicht gut für unsere Umwelt ist. Die besten Energien sind Wasser, Sonne und Wind.

Anschließend hat sie in der Küche einige Fehler versteckt, die die Kinder finden sollten. Sie hat z. B. den Kühlschrank aufgelassen, einen Topf ohne Deckel auf den Herd gestellt, den Wasserhahn nicht ganz zu gemacht, das Fenster gekippt und die Heizung angelassen, das Radio und das Licht angemacht, obwohl niemand im Raum war. Alle Fehler wurden gefunden und die Kinder waren sehr stolz auf sich.

Zum Schluss hat jedes Kind noch eine Urkunde bekommen.

Elternabend zum Thema Freispiel

Am 8. März fand bei uns ein Elternabend zum Thema Freispiel „Die spielen ja nur“ statt.

Zu unserem Erfreuen kamen an diesem Abend viele Eltern, die sich für dieses Thema interessierten. Nach einer kurzen Begrüßung von Frau Miller durften die Eltern erzählen, was sie damals als Kind am liebsten gespielt haben, da kam z.B. mit Barbies, mit Legos…

Dann wurden die Eltern in fünf Gruppen eingeteilt, indem sie aus einer Kiste einen Gegenstand holten, der in einen bestimmten Spielbereich gehörte.

Und nun ging es los. In jeder Gruppe wurde den Eltern ein anderer Spielbereich angeboten. Jeweils 10 Minuten konnten die Eltern dort spielen . Anschließend überlegten sie gemeinsam, was sie beim Spielen gelernt haben.

 

In der Bärengruppe war es die Bauecke, in der Igelgruppe die Tischspiele, in der Hasengruppe die Puppenecke, in der Tigerentengruppe der Kreativbereich und in der Krippe die Bewegungsecke. Ertönte der Gongschlag so wechselnden die Eltern den Gruppenraum und spielten im nächsten Bereich, bis sie alle fünf durch hatten.

Zum Schluss trafen wir uns wieder in der Turnhalle und besprachen gemeinsam was die Kinder alles „nur“ beim Spielen lernen.

Das war unser Ergebnis:

Nun bekamen den Eltern noch einen Beurteilungsbogen, wo sie ausfüllten, wie sie den Abend fanden, hier das erfreuliche Ergebnis.

Teamfortbildung zum Thema Kett

FRANZ KETT muss man erlebt haben…….

Im Juni letzten Jahres führte Herr Kett schon einmal eine Fortbildung mit uns durch. Da auch in den anderen katholischen KiTas in Neu-Ulm großes Interesse herrschte, bot Herr Kett an, erneut zu kommen. Am 14. Februar durften wir Herrn Franz Kett nochmal herzlich bei uns im Pfarrsaal St. Albert begrüßen. Das Team der KiTa St. Nikolaus, Johanneskindergarten, Kath. KiTa Hl.Kreuz und natürlich wir das St. Albert Team waren mit anwesend, sodass wir eine große Runde mit über 60 Leuten waren.

Herr Kett ist ein Religionspädagoge und Verleger der 1933 in München geboren ist und dem jede/er Pädagoge/gin sofort bekannt ist.

Ganzheitliche Erziehung ist bei Herr Kett der große Schlüsselbegriff. Dies wird durch gemeinsame Bodenbildgestaltung mit den Kindern dargestellt. Z.B. mit verschiedenen Tüchern und Legematerialien werden Märchen oder Erzählungen mit den verschiedensten Materialien bildlich dargestellt.

Zu Beginn der Fortbildung führte Herr Kett mit ein Paar Kindern eine Einheit durch, die den Kindern sichtlich sehr viel Spaß gemacht hat.

 

Auch wir durften anschließend viel mitarbeiten z.B. zeigte uns Herr Kett, wie man mit den Kindern die Auferstehung Jesu als Bodengestaltung darstellen, alles versprachlichen und natürlich auch emotional nachempfunden werden kann.

 

 

Wir möchten uns nochmal ganz herzlich bei Herrn Kett und seiner Kollegin für diese gelungene Fortbildung bedanken, in der wir uns wieder sehr viele Ideen holen konnten.

 

 

Faschingsfeier 2018

„Motto-Party“ im Kindergarten

Schon vor einigen Wochen suchte sich jede Gruppe durch gemeinsames partizipieren mit den Kindern ein Kinderbuch des Autors Otfried Preußler aus. Anhand des Buches gestaltete jede Gruppe ihr Faschingsthema.

So entschieden sich die Gruppen:

Bären: Der kleine Wassermann

Igel: Der Räuber Hotzenplotz

Hasen: Die kleine Hexe

Tigerenten: Der Räuber Hotzenplotz

Zwerge: Die kleine Hexe

 

Am Donnerstag herrschte dann großes Ramba Zamba in unserer Kita. Schon Morgens hörte man die Faschingsmusik durch das ganze Haus klingen und alle Gruppen trafen sich  in der Turnhalle. Hier wurde eine Polonaise gemacht und fröhlich getanzt.

In den Gruppen konnten sich die Kindern am Buffett stärken und schon ging es wieder in die Turnhalle.

 

Jede Gruppe stellte sein Faschingsthema durch eine kleine Aufführung vor. Hier sahen wir zum Beispiel einen Hexentanz und einen Wassermanntanz. Die Kinder wurden von einem Zauberer verzaubert und wir hörten ein Lied über den Räuber Hotzenplotz.

 

Es wurde viel zur lustigen Faschingsmusik getanzt und in den Gruppen Spiele, wie Topfschlagen, Brezelschnappen oder die Reise nach Jerusalem gespielt.

Als Besonderheit für die Nachmittagskinder wurde in der Turnhalle zum Abschluss ein kurzer Film über die kleine Hexe angeschaut.

 

Fasching in der KiTa

Am Montag, den 05. Februar hat der Fasching in der KiTa St. Albert noch tief und fest geschlafen. Deshalb mussten sich die Kinder morgens gar nicht anziehen, sondern konnten gleich im Schlafanzug in die KiTa kommen.

Alle Gruppen haben sich in der Turnhalle getroffen. Die Kinder waren noch richtig müde und haben eine Runde geschlafen und sich auf den Boden gelegt.

Dann klingelte auf einmal ein Wecker! Die Kinder sprangen auf und haben einen riesen Lärm gemacht!! Mit Trillerpfeifen und anderen „Krachmacherinstrumenten“ haben wir den Fasching aufgeweckt. Dann ging die Musik an und wir haben zusammen „Rucki-Zucki“ und „Tante aus Marokko“ getanzt. Jetzt ist endlich Faschingszeit!

Am Nachmittag haben sich die Kinder und Eltern im Pfarrsaal getroffen. Dort hat auch schon der Kuhbergverein auf uns gewartet und die Garde hat tolle Tänze aufgeführt. Besonders die tanzende Kuh fanden alle sehr lustig. Dann haben wir alle zusammen eine große Polonaise durch den ganzen Saal gemacht und fröhlich miteinander getanzt.

Vielen Dank für Euren Besuch!

 

Am Dienstag durften alle Kinder mit einer Verkleidung nach Wunsch in den Kindergarten kommen. Am Nachmittag hatten wir einen tollen Auftritt beim Seniorennachmittag. Für die Kinder war es ein schönes Erlebnis auf der Bühne zu stehen und „Tante aus Marokko“ vorzuführen und dann auch gemeinsam mit den Senioren zu singen. Wir haben uns sehr über den herzlichen Applaus gefreut und die Kinder konnten sich anschließend mit Apfelschorle und Berlinern stärken.

Kindergartenkinder feiern Maria Lichtmess

Der Abschluss der weihnachtlichen Festzeit wird in unserer Einrichtung immer besonders gestaltet. 

Diese schöne Tradition, feiert unser Kindergarten schon zum 2. Mal. Den Kindern wird die biblische Geschichte des alten Simeon, der von dem Wunsch beseelt war, Jesus sehen zu dürfen, erzählt. Simeon war im Tempel und betete dort, als Josef und Maria das Jesuskind hinein trugen. Simeon erkannte den Heiland der Welt und bekundete: „Meine Augen haben das Licht geschaut. Jesus, das Licht der Welt, das alle Menschen erleuchtet. Gemeinsam sangen wir mit den Kindern noch das Lied: „ Wir tragen dein Licht in die Welt hinaus..“ anschließend bekam jede Gruppe ein kleines Teelicht, denn wir wollen die Botschaft von Jesus weitergegebe, damit das Leben aller Menschen hell und froh wird.

 

 

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